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Mandala- zur eigenen Mitte finden

Bedeutung des Grundidee: "von innen nach außen, von außen nach innen!"
Die Beschäftigung mit Mandalas- gelegt oder gemalt- bietet einen Weg sich zu sammeln, zu konzentrieren und zur inneren Mitte zu finden.
Zur Ruhe kommen und meditativ entspannen - Mandala malen!
Was ist ein Mandala?
"Mandala" ist ein Wort aus der klassischen indischen Kultursprache Sanskrit und bedeutet einfach: Kreis.
Mandalas sind also Kreisbilder, sie haben die vollkommene Form. Der Kreis - Symbol auch für den Kosmos, ist in unserem Unbewußten verankert, er bestimmt die innere Ordnung der Natur:Erde, Sonne, Vollmond, Sterne aus der Ferne, viele Blumenformen, Tautropfen, Vogelnest, Kreise auf der Wasseroberfläche ...
Mandalas werden in vielen Religionen und in der Kunst seit jeher verwendet und erlebt.Einige Beispiele:
Indien: Mandala-Ritual bei der Meditation, Tibet: Gemeinschaftsarbeit der Mönche mit Sand, Mittelamerika: Religiöse Bedeutung: Kreis-Symbol des Sonnengottes, China: Grundriss der Pagogen, Kreis ist Symbol für Uranfang,
Yin und Yang finden in einem Kreis zusammen, Australien: Pfeile in den Boden-Ritual zum Erhalt des Lebens,
Europa: Kirchen- und Kuppelbauten, Fensterrosetten in gotischen Kirchen, Städte und Dörferanordnungen in Italien und Frankreich....
In der Kunst wird die Kreisform sehr gerne in der "Abstrakten Malerei" genutzt, die Anordnung von Kreisen finden wir bei Kandinsky, Klee und vielen anderen Künstlern. Inzwischen gibt es auch Künstler, wie Norbert Lösche, die sich nahezu ausschließlich mit dem "Mandala" in ihrer Arbeit beschäftigen.
Das Ordnungsschema des Mandalas:
Das Mandala beginnt und endet in der Mitte. Vom Zentrum gehen alle Formen strahlenförmig aus, oder sind in Kreisen geordnet. Im Mandala sind geometrische Formen, wie Vierecke, Dreiecke, Kreise, Linien und auch Zeichnungen (von Göttern, Zahlen, Buchstaben...) miteinander verbunden.
Mandala in der Kunsttherapie:
In unseren Breitengraden wurde das methodische Einsetzen in der Therapie von Mandalas bekannt durch Carl Gustav Jung. Er beschäftigte sich ausführlich mit der heilenden Wirkung der Kreisbilder auf die Seele. Er malte selbst Mandalas, um innerlich zur Ruhe zu kommen und stellte auch bei seinen Patienten fest, dass sie psychisch Gesunden, wie Kranken Ruhe und Gelassenheit schenken.
Besonders positiv reagieren unruhige, nervöse und "schwierige" ? Kinder, bei denen die Hemmschwelle vor dem Malen geringer ist, als bei Erwachsenen. Erwachsenen wiederum reagieren sehr unterschiedlich auf das Angebot, ein Mandala zu malen. Vielen bringt es meditative Entspannung und Ruhe, andere dagegen reagieren mit starker emotionaler Abwehr-  zu Unruhe, Gereiztheit, totaler Verweigerung und selbst körperlichen Symptomen zeigen sich, wie z. Bsp.: Schweißausbruch und Augenflattern, Weinen. Der Patienten-Klientenorientierte Kunsttherapeut sollte sehr achtsam auf die persönliche Hemmschwelle und die Verhaltensweise des Patienten/Klienten eingehen.
Dann wird das Mandala ein "wunderbarer Kreis des Lebens."
 
Das Ende der Erkenntnis ist, dass der Mensch zu dem Punkt gelangt, an dem er sich am Anfang befand.
 
                     Abu Yazid al-Bistami                                                       und Regina
 
 
 
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